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Dokumentarfilm: Africa Investment Horizons

Der Film Africa Investment Horizons beschreibt Anlagechanchen im Afrika südlich der Sahara. Dabei geht es genauso um institutionelle Fonds mit einer Mindestanlagesumme von US $5 Millionen, wie auch den lokalen Fonds in Ghana, der lediglich US $50 voraussetzt und seine Anleger bisher mit einer Performance von über 60% p.a. verwöhnt hat. 

„He who owns Africa will own the world“

Das nur scheinbar angestaubte Zitat von Jomo Kenyatta, Kenyas erstem Präsidenten, bringt den heutigen Zeitgeist gut auf den Punkt: Der Wettbewerb um Afrikas Ressourcen läuft auf Hochtouren.

Afrika, der Kontinent mit einer Landmasse, die größer als Indien, China, USA, Europa, Neuseeland und Argentinien zusammen ist, bietet viele, häufig noch nicht voll erschlossene, Investitionsmöglichkeiten (Infrastruktur, Rohstoffe, Human Kapital). Deshalb ist Afrika und besonders die Länder südlich der Sahara auf der Landkarte der Investoren aufgetaucht.

So erreichte auch der deutsche Außenhandel mit Afrika im Jahr 2007 ein Volumen von 33 Mrd. Euro. Die deutschen Investitionen in Afrika stehen derzeit bei 5,8 Mrd. Euro. Die über 500 deutschen Unternehmen beschäftigen in Afrika mehr als 140.000 Menschen und machen einen jährlichen Umsatz von 21,5 Mrd. Euro (mehr).

Besonders beliebt ist Ghana, das durch seine kürzlichen Ölfunde nochmals in der Investorengunst deutlich gestiegen sein dürfte.

Längst ist es nicht mehr nur China, das auf hohe Renditen seiner Investitionen in Afrika hofft, sondern zunehmend sind es auch Europa, die Vereinigten Staaten und die Golfstaaten die in großem Maßstab investieren.

Das Interesse der institutionellen Investoren und von Private Equity Gesellschaften steigt stetig weiter: Die Commerzbank veranstaltet vom 07.10.-08.10. den  1. Deutsch-Nigerianisches Wirtschaftsforum. Frankfurt a.M. Auch die Aktivitäten des Afrika Vereins der Deutschen Wirtschaft erhöhen ihre Taktzahl merklich weiter. So u.a. auch mit einer Unternehmerreise nach Tansania.

Die Anlage südlich der Sahara hat ihre Berechtigung auch für den privaten Anleger, denn die Märkte südlich der Sahara weisen nur eine sehr geringe Korrelation zu anderen Kapitalmärkten auf.

Correlation matrix between regional equity markets

Africa All-share (ex S. Africa) JSE All- share FTSE All- share NIKKEI -225 S&P 500 MSCI World
Africa All-share (ex S. Africa) 1.00
JSE All- share 0.03 1.00
FTSE All- share -0.04 0.46 1.00
NIKKEI -225 0.04 0.30 0.21 1.00
S&P 500 -0.05 0.24 0.41 0.12 1.00
MSCI World -0.01 0.41 0.66 0.34 0.89 1.00

Improving macroeconomic performance of the region

Quelle: http://www.africanbusinessresearch.com/

Darüber hinaus wird jetzt Afrika südlich der Sahara auch für private Investoren erschlossen. Nach dem schon Zertifikate von ABN AMRO und der Bankgesellschaft Berlin am Markt waren sind jüngst auch Fonds am Start.

Zunächst trat die Wallberg Kapital AG mit einem Fonds mit Fokus auf Afrika südlich der Sahara an und jetzt folgte der deutsche Marktführer DWS. Das nördliche Afrika war bereits in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Kapitalanlagegesellschaften gerückt, was Südafrika schon seit Jahrzehnten ist.

Nach einer viel zu lange andauernden Phase von Ignoranz werden die interessanten Märkte südlich der Sahara heute langsam auch für private Investoren erschlossen.

Die Strategie den größten Markt südlich der Sahara – Südafrika – auszuklammern oder zumindest unterzugewichten ist sinnvoll, denn nur so entgeht man einem fast vollständigen Gleichlauf der Anlage mit den weltweiten Rohstoffmärkten.

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