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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Afrika-Fonds mit Rekordzuflüssen

Laut dem Washingtoner Fund Tracker sind in den letzten 12 Monate netto 660.000.000 US $ in Fonds mit Anlageschwerpunkt Afrika geflossen. Im globalen Vergleich nicht gerade Unsummen, dennoch weit mehr als jemals zuvor. Reuters Beitrag

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IMF: Liberias Wirtschaft erholt sich mit Wachstumsraten um 6%

“The Liberian economy is emerging from a series of setbacks mostly rooted in the global economic downturn. External investment is reviving particularly in iron ore mining and agriculture. Commercial logging activity has begun and the production of rubber, Liberia’s main export, has stabilized while international prices have strengthened. Activity in construction and communications has been buoyant. Accordingly, it is anticipated that economic output will increase at a faster pace in 2010 than 2009, with growth estimated in the range of 6 percent”, Mr. Lane, IMF Mission Chief for Liberia. Press Release

Podiumsdiskussion: Selbstbestimmte Entwicklung in Afrika

April 7, 2010 2 Kommentare

Am 18. März fand im Club Voltaire, Frankfurt, die Podiumsdiskussion „Der Ruf nach mehr Ownership: Rolle von Afrikanern für die Entwicklung in Afrika und der Beitrag der afrikanischen Diaspora in Deutschland“ statt.

Teilnehmer waren Prof. Uta Ruppert und Prof. Hans Peter Hahn, Universität Frankfurt, Wencelas Conditamde und Roman Windisch, Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Afro-Horizonte wurde von Dr. Patrik Fischer, Unternehmensberater, vertreten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Lynda Hamelburg, Forum für mehr Integration e.V.

Es diskutierten u.a. Fr. Hamelburg, Prof. Ruppert und Dr. Fischer

Fr. Hamelburg, Prof. Ruppert und Dr. Fischer

Die Diskussion zeigte, dass mehr Eigenverantwortung im Entwicklungsprozess nicht durch alle Diskutanten eingefordert wurde. Freilich wurde das nicht offen gesagt, sondern Ownership wurde der Prämisse ordnungspolitischer und weltanschaulicher Positionen untergeordnet. Auch die Rolle der Wirtschaft als einer treibenden Kraft für Entwicklungsprozesse wurde eher in Zweifel gezogen.

So vertat Prof. Hahn vom Institut für Ethnologie, Frankfurt, die Auffassung, dass die Transferzahlungen von Afrikanern in der Diaspora an ihre Familien in den Heimatländern nicht grundsätzlich gut geheißen werden dürften, da man über die Verwendung nichts wüsste, bzw. diese auch in tendenziell ruinöse Trauerfeiern oder aber in dunkle Kanäle für Bestechung abfließen könnten. Auch sei ein Entwicklungsprozess nicht von den Einkommensverhältnissen abzuleiten. Vielmehr sei zunächst zu definieren, was Entwicklung überhaupt ist.

Dr. Fischer war hingegen der Auffassung, dass Entwicklung zunächst einmal an der ökonomischen Leistungsfähigkeit gemessen werden kann. So betonte er die Wichtigkeit von Transferzahlungen auch in Hinblick auf Entwicklungsprozesse. Immerhin übersteigen die Transferzahlungen der afrikanischen Diaspora bei weitem alle entwicklungspolitischen monetären Transfers nach Afrika.

„Gerade auch solche Zahlungen, die direkt in den Konsum gehen oder für traditionelle Feste aufgewendet werden, stärken die lokale Wirtschaft in dem sie wichtige Impulsgeber für Dienstleister und Gewerbetreibende sind“, gab Fischer zu bedenken. So sei ausgehend von einem niedrigen Wohlstandsniveau jedes zusätzliche Einkommen ein Beitrag für die Teilhabe an sebstbestimmter Entwicklung, so z.B. auch für den Zugang zu Bildung.

Frau Prof. Ruppert griff die Aussage von Dr. Fischer auf, dass interkulturelle Kompetenz im Entwicklungsprozess von entscheidendem Nutzen sei. Sie stellte in diesem Zusammenhang fest, dass dies derzeit bei Organisationen wie der GTZ noch nicht hinreichend berücksichtig werde.

Die Diskussion kreiste dann um die Definition von Entwicklung. „Ob und wie jemand in der Lage ist, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, hängt schlichtweg vom verfügbaren Geld ab“, so Dr. Fischer. Die Professoren waren nicht dieser Auffassung und warben für ein differenzierteres Bild. Das Konzept von Wachstum als Triebfeder für Entwicklung wurde von den Professoren in Abrede gestellt. Vielmehr müsste man zu neuen Konzepten der Entwicklung kommen.

Dr. Fischer führte aus, dass die Praxis zeige, dass eben genau das Streben nach Teilhabe und Wohlstand wichtigster Antrieb für selbstbestimmtes Handeln – Ownership – und in der Konsequenz oftmals auch Mobilität und Migration sei. Dies dürfe man nicht ignorieren. Deshalb sei Wachstum, gerade auch über privatwirtschaftliches Engagement, so wichtig. „Private Unternehmen, die profitabel wirtschaften und zudem mit einer guten Corporate Governance ausgestattet sind, können nachhaltige Wachstums bzw. Entwicklungsprozesse in Gang setzen. Was sich rechnet, trägt sich auch langfristig selbst“, so Fischer weiter.

In diesem Zusammenhang verwies Fischer auch auf staatliche Fördermaßahmen, die afrikanische mit europäischen Unternehmern zusammen bringen und vor Ort finanziell unterstützen. Diese Programme, die im deutschen Mittelstand noch zu wenig bekannt seien, wären ein zunftsweisendes Modell, da sie nachhaltige Entwicklungsprozesse, die sich tatsächlich selbst tragen, in Gang setzten könnten.

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Dr. Patrik Fischer berät mittelständische Unternehmen, die nach Afrika expandieren wollen. Mit seinem Beratungsunternehmen, Dr. Fischer Consult & Trade, vermittelt er Geschäftskontakte und zeigt auf, wie sich ein Markteintritt nach Afrika für alle beteiligten rechnet. Hierzu ist regelmäßig auch die Berücksichtigung von Fördermöglichkeiten Teil des Beratungsangebotes.

zur opendiscussion Presseinfo

WAMS: Wirtschaftswunder, made in Africa

Die WAMS nimmt die neueste Studie des Wachstumstheoretikers Xavier Sala-i-Martin von der New Yorker Columbia University zum Anlass für den Beitrag „Wirtschaftswunder, made in Africa„.
Nach Jahrzehnten der Stagnation wächst die Wirtschaft im Durchschnitt der 48 untersuchten Länder seither wieder kontinuierlich. So stieg das erwirtschaftete Pro-Kopf-Einkommen zwischen 1995 und 2006 beachtlich – in heutigen Preisen gerechnet – von knapp 2000 US-Dollar auf mehr als 2400 Dollar.
Damit hat jetzt auch die Tagespresse davon Notiz genommen, dass Afrika weitestgehend unbeschadet durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen ist. Nur Südafrika und Namibia haben eine Rezession zu verzeichnen.

Termine

AFRIKA TERMINE – Messen – Märkte:
29.09.-01.10. Euro-African Aviation Conference .. München
01.10. Investment Climate Facility for Africa (ICF) .. DEG Köln
06.11.-08.11. MittelhessenSchau 2009 mit Sonderthema „Afrika“ .. Gießen
11.11.-15.11. Import Shop Messe Berlin .. ICC Gelände Berlin

Alfred Mensa life is a hustle

Und wer Afrika verstehen will, muss Afrika sehen, z.B. mit den Augen Alfred Mensas aus Ghana. Oder alternativ auch im TV:

Afrika TV-Tipps
02.09. 07:30-08:00 arte      Das Fernsehen der Ivorer
02.09. 19:00-19:45 arte      Äthiopien – Wenn der Regen ausbleibt
04.09. 02:00-02:45 Phoenix   Wüstentour zu den Tuareg. In der algerischen Sahara
05.09. 12:15-12:45 NDR       Der Löwenflüsterer von der Lippe
05.09. 19:20-19:50 sat       Benin: Sklaven, Könige, Voodoopriester
07.09. 18:05-18:55 arte      Niger – Das Treffen der Wodaabe-Nomaden
08.09. 13:30-14:15 H3        Südafrika – Naturwunder am Kap
09.09. 09:05-09:50 arte      Äthiopien – Wenn der Regen ausbleibt
09.09. 13:30-14:15 H3        Namibia – Land der roten Stille
10.09. 06:45-07:30 sat       Hexen, Heiler, Zauberer. Mythen und Aberglaube
10.09. 13:30-14:15 H3        Westsahara – Die vergessene Wüste
11.09. 19:00-19:45 arte      Ostafrika – Im Reich der Massai
12.09. 13:30-14:00 arte      Zapping International: Das Fernsehen auf Mauritius
13.09. 08:30-09:00 Phoenix   Mama Massai. Als Missionarin am Kilimandscharo
14.09. 19:00-19:45 arte      Asmara: Eritreas unbekannte Schöne
15.09. 19:00-19:45 arte      Dunkle Schönheit Eritrea
16.09. 00:00-06:00 Phoenix   Themennacht Maghreb
16.09. 13:00-13:30 NDR       Zwischen Kairo und Kapstadt
16.09. 19:00-19:45 arte      Timbuktus verschollenes Erbe. Vom Sande verweht
17.09. 23:15       WDR       Der lange Weg ans Licht
18.09. 20:15-21:00 HR        Schicksalsfluss der Serengeti – der Mara


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Obama in Ghana: Neue Investitionsimpulse

Juli 10, 2009 1 Kommentar

Ghana heißt Präsident Obama willkommen.

Akwaaba Obama

Akwaaba Obama

Nicht ohne Grund hat er Ghana für seine erste Afrikareise ausgewählt: Der US-Präsident unterstreicht damit die auch weiterhin stabile Lage und das verlgeichsweise gute Investitionsklima. Ghana hat mehrere Legislaturperioden Stabilität und positive Entwicklung zu verzeichnen.


Kategorien:Uncategorized

Afrikanische Aktien zu Tiefstpreisen

Marktübertreibungen haben zu Tiefstpreisen auch von afrikanischen  Aktien geführt. BLOOMBERG hat u.a. vier afrikanische Unternehmen identifiziert, die Cash Positionen halten, die sowohl ihre Verbindlichkeiten als auch ihre aktuelle Marktkapitalisation übersteigen:

Da die Bloomberg-Analyse nur Unternehmen mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von mindestens einer Milliarde US$ berücksichtigt, fallen nur die genannten nigerianische Banken in diese Kategorie.