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Archive for the ‘Institutionelle Geldanlage in Afrika’ Category

Afrika-Fonds mit Rekordzuflüssen

Laut dem Washingtoner Fund Tracker sind in den letzten 12 Monate netto 660.000.000 US $ in Fonds mit Anlageschwerpunkt Afrika geflossen. Im globalen Vergleich nicht gerade Unsummen, dennoch weit mehr als jemals zuvor. Reuters Beitrag

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The Ibrahim Index of African Governance

Mo Ibrahim hat in einmal mehr das Investmentumfeld und mehr mit seinem Index of African Governance unter die Lupe genommen. Eine Basislektüre nicht nur für jeden, der eine Direktinvestition in Afrika plant. Hier gehts zur Studie.

Fazit: Wo Licht ist, ist auch Schatten…

„We are shining a light on governance in Africa, and in so doing we are making a unique contribution to improving the quality of governance. The Ibrahim Index is a tool to hold governments to account and frame the debate about how we are governed. Africans are setting benchmarks not only for their own continent, but for the world. “ Mo Ibrahim

The Ibrahim Index of African Governance is a comprehensive ranking of sub-Saharan African nations according to governance quality. The Ibrahim Index assesses national governance against 57 criteria. The criteria capture the quality of services provided to citizens by governments. The focus is on the results that the people of a country experience.

The criteria are divided into five over-arching categories which together make up the cornerstones of a government’s obligations to its citizens:

* Safety and Security
* Rule of Law, Transparency and Corruption
* Participation and Human Rights
* Sustainable Economic Opportunity
* Human Development

The Ibrahim Index is a progressive and responsive tool that will evolve to accommodate feedback and critiques from stakeholders, as well as changes in the governance context in sub-Saharan Africa. It was created in recognition of the need for a comprehensive and quantifiable method of measuring governance quality in sub-Saharan Africa, and has been designed to:

* Provide a tool for civil society and citizens to hold governments to account
* Stimulate debate on governance, in particular by providing information about leadership performance
* Provide a diagnostic framework to assess governance in sub-Saharan Africa

Information is collected over a number of years so that the Ibrahim Index will measure changes in the quality of government over time. The first Ibrahim Index was published in September 2007 and included data from 2000, 2002 and 2005. The Ibrahim Index is compiled under the direction of Professor Robert Rotberg, Dr Rachel Gisselquist and their team at the Kennedy School of Government at Harvard University with guidance from a panel of eminent African academics and corporate leaders.

Dollars & Danger bei CNBC und Angolas Börse öffnet in Q3

Dollars & Danger: Africa, the final investing Frontier

Dollars & Danger: Africa, the final investing Frontier

Gefragt nach der Höhe der zu erwartenden Gewinne in Afrika, antwortet der amerikanische Immobilien-Investor Primo: “Ein typisches Investment in eine Immobilien-Projektentwicklung sollte mit 40 bis 50% rentieren.” Wie schon der Titel „Dollars & Danger“ vermuten lässt, sind nicht alle Stimmen, die zu Wort kommen, so positiv.

Zur CNBC’s Mircosite

Uneingeschränkt positiv: Angolas Börse wird mit großer Wahrscheinlichkeit  in Q3 2009 öffnen.

Afrika Stratege Ayo Salami weiterhin bullish: Nur eine Delle im Langzeichart

Einer der erfahrensten Investmentstragen für Afrika, Ayo Salami, sieht die langfristige Afrika-Story voll in Takt:

“If this were in the middle of a 20-year chart, this would be just a blip,” he says, emphasising the long-term nature of the African growth story.

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Obgleich auch sein Fonds bzw. der zugrundeliegende Index 40% verloren hat, sind die Basiseffekte (Konsum, Infrastruktur) für Afrika auch zukünftig vorhanden. Deshalb sei es nur eine Frage der Zeit, bis der Kontinent verstärkt auf dem Radar der Investoren erscheint.

FT Beitrag: The lure of Africa’s long term story

Afrikanische Banken weiterhin stark unterbewertet

Afrikanische Banken sind nur wenig in die Kreditsysteme der restlichen Kapitalmärkte eingebunden. Trotzdem ist ihre Bewertunge praktisch im gleichen Maße, wie die schwer getroffenen Institute der entwickelten Kapitalmärkte, zurückgegangen.
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Kaufkurse.

Weltwirtschaftskrise und Afrika

Wird Afrika mit voller Wucht von der Finanz- und Wirtschaftskrise erwischt und was heißt das für Investitionen südlich der Sahara?

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Die Auswirkungen sind spürbar und werden teilweise auch noch ernster werden. Dennoch wird die Region auch in 2009 ein Wachstum verzeichnen können. Die großen Infrastrukturmaßnahmen haben nicht an Bedeutung verloren. Die Bevölkerung wächst und das vielerorts mit merklichen Wohlstandszuwächsen. Deshalb wird der Binnenkonsum nicht abreißen.

Das durch China getriebene Wachstum wird zwischenzeitlich weiter in dem Maße zurückgehen, wie die Produktion und damit die Rohstoffnachfrage zurückgefahren wird. Ohne große Not wird China seine bereits erzielten Wettbewerbsvorteile gegenüber Nordamerika und Europa keinesfalls preisgegeben.

Die drastisch zurückgegangenen Rohstoffpreise haben nicht nur negative Auswirkungen auf Afrika südlich der Sahara. Jetzt kann die Grundversorgung über agrarische Rohstoffe wieder besser gewährleistet werden und die Konsumneigung kann ausgehend von niedrigem Niveau weiter steigen, und zwar nicht nur nach Nahrungsmitteln.

Niedrigere Preise im Nahrungs- und Energiebereich sind gleichzeitig ein Stabilisierungsfaktor für die Region. So wird auch das Thema Public Governance bzw. verlässliche und stabile Regierungen weiter vorankommen. Die weitestgehend reibungslose Wahl und der damit einhergehende Regierungswechsel in Ghana Macht in dieser Hinsicht Mut.

Insgesamt fällt das Fazit positiv aus: Sinkende Nahrungsmittelpreise und mancherorts gefestigte Regierungen sind eine Grundvoraussetzungen für weitere Investitionen, bspw. für große Infrastrukturmaßnahmen. Dadurch wird Afrika selbst im globalen Wirtschaftskrisenjahr ein moderates Wachstum erzielen können. Da dies derzeit nur in wenigen Regionen der Welt der Fall ist, kann davon ausgegangen werden, dass überdurchschnittlich viele Investitionen, wenn auch ausgehend von niedrigem Niveau, in Afrika getätigt werden.

Chancenreich investieren in Afrika südlich der Sahara wird gerade in 2009 ein vielversprechendes Thema sein und auch bleiben.

Afrikanische Aktien zu Tiefstpreisen

Marktübertreibungen haben zu Tiefstpreisen auch von afrikanischen  Aktien geführt. BLOOMBERG hat u.a. vier afrikanische Unternehmen identifiziert, die Cash Positionen halten, die sowohl ihre Verbindlichkeiten als auch ihre aktuelle Marktkapitalisation übersteigen:

Da die Bloomberg-Analyse nur Unternehmen mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von mindestens einer Milliarde US$ berücksichtigt, fallen nur die genannten nigerianische Banken in diese Kategorie.